Trockeneisstrahlen

Sie suchen nach einer schonenden und umweltfreundlichen Reinigungsmethode? Mit Trockeneis reinigen wir nicht nur den Unterboden Ihres Oldtimers, sondern entfernen auch viele andere Verschmutzungen in den verschiedensten Anwendungsgebieten.

Noch unsicher? Gerne besprechen wir mit Ihnen alle Details und klären offene Fragen.

Trockeneisstrahlen


Sie suchen nach einer schonenden und umweltfreundlichen Reinigungsmethode? Mit Trockeneis reinigen wir nicht nur den Unterboden Ihres Oldtimers, sondern entfernen auch viele andere Verschmutzungen in den verschiedensten Anwendungsgebieten.

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Sauberkeit: nicht immer mit Chemie!

In den letzten Jahren setzt sich immer mehr ein Reinigungsverfahren durch mit einem Reinigungsmittel, das auf der Erde in der Natur gar nicht vorkommt, das Trockeneisstrahlen. Trockeneis ist gefrorenes CO2, das nur unter hohem Druck und großer Kälte entsteht und deshalb künstlich hergestellt werden muss. Im Weltall, beispielsweise auf dem Mars, gefriert CO2 periodisch von selbst und bildet dort die je nach Mars-Jahreszeit auftretenden Eiskappen auf beiden Polen. Möglich ist das wegen der auf unserem Nachbarplaneten herrschenden Temperaturen, vor allem im Mars-Winter. Der Druck spielt in diesem Fall wohl keine Rolle. Zur Verfügung steht CO2 auf der Erde in praktisch unbegrenzter Menge, sehr zum Leidwesen unseres Klimas. Die Probleme, die durch das unsichtbare und an sich ungiftige Gas entstehen, speziell in Zusammenhang mit den Verbrennungsmotoren von Autos, sind hinreichend bekannt. Ein Irrtum wäre es allerdings, zu glauben, beim Reinigungsvorgang auftauendes, vorher gefrorenes CO2 trage zur Schädigung des Klimas bei. Es wird ja nur bereits vorhandenes CO2 eingesetzt und dabei von einem Aggregatzustand in einen anderen überführt. Trockeneisreinigen ist also völlig klimaneutral. Trockeneis ebenso wie gasförmiges CO2 ist chemisch inert, reagiert also kaum mit anderen Stoffen, und es leitet nicht. Es ist nicht brennbar, im Gegenteil: Es entzieht jedem Verbrennungsprozess den notwendigen Sauerstoff und wird deshalb für Feuerlöscher verwendet, zumal das sich aus dem Eis zurückbildende Gas bei diesem Vorgang Wärme aufnimmt und damit das brennende Material unter den Flammpunkt herunterkühlt. Aus dem selben Grund kann Trockeneis auch als Kühlmittel eingesetzt werden.

Trockeneisstrahlen – der sanfte Riese

Die Wirkung von Trockeneisstrahlen ist erstaunlich. Sie ist ebenso gründlich wie unschädlich. Der CO2-Schnee, der vom Aussehen her normalem Wasserschnee ähnelt, wird im Allgemeinen in Form von Pellets geliefert. Die Pellets werden in eine Kammer in einem eigens für diesen Zweck entwickelten Gerät gefüllt. In einer zweiten Kammer wird Druckluft erzeugt. Diese Druckluft wird mit dem gefrorenen Gas zusammengebracht, wobei dieses auf Schallgeschwindigkeit beschleunigt und in einem scharfen Strahl auf den zu reinigenden Gegenstand gesprüht wird. Eine Eigenheit von Trockeneis ist, dass es sich bei normalem Druck und normaler Umgebungstemperatur sofort in das ursprüngliche Gas zurück verwandelt, und zwar völlig rückstandsfrei. Dieser Umwandlungsprozess geht so rasch, dass er gar nicht wirklich zu bemerken ist. Es bleibt kein Wasser zurück und auch sonst überhaupt nichts, wenn man davon absieht, dass das in Gas zurückverwandelte CO2 in die Umgebung entweicht. Das ist zwar bei ausreichender Lüftung (wenn in einem geschlossenen Raum gereinigt wird) ungefährlich; Dennoch empfiehlt es sich, rein vorsichtshalber ein CO2-Warngerät während des Reinigungsprozesses einzusetzen. Eine Gefährdung besteht bei sachgerechter Vorgehensweise aber nicht. Der Strahl setzt dem damit besprühten Gegenstand in keiner Weise mechanisch oder gar chemisch zu, sondern bewirkt lediglich durch seine Kälte eine sofortige Versprödung des Materials, das an der Oberfläche des zu reinigenden Gegenstands haftet. Dabei kommt es in diesem Material, zum Beispiel Schmutz oder Farbreste, zu feinen Rissen, die Schmutzschicht wird aufgesprengt, und die abgesprengten Partikel werden durch den Luftdruck weggeblasen. Das hängt wesentlich damit zusammen, dass CO2 in gefrorenem Zustand ein viel geringeres Volumen hat als in gasförmigem Aggregatzustand. Die ‚Sprengwirkung‘ ergibt sich also unter anderem durch die rasante, beinahe explosionsartige Ausdehnung des CO2. Zurück bleibt nichts außer diesen abgeblasenen Teilchen, die anschließend ganz einfach zusammengekehrt oder vom Boden abgesaugt werden können. Der gereinigte Gegenstand bleibt völlig unbeschädigt. Trotz des hochbeschleunigten Strahls erweist sich also der Trockeneisreiniger als ausgesprochen sanfter Riese.

Große Bandbreite von Einsatzmöglichkeiten

Gereinigt werden können mit dieser Methode fast alle Oberflächen von Glas über Stein und Metall bis hin zu gesinterten Gegenständen. Selbst Aluminium oder Plexiglas sind nach einer Behandlung mit Trockeneis wieder wie neu. Ihre Oberflächen werden durch das Trockeneisstrahlen nicht angegriffen, sondern glänzen wieder wie am Anfang. Gegenüber anderen Reinigunsverfahren hat das Trockeneisstrahlen wesentliche Vorteile. Einer davon ist, dass Maschinen häufig gesäubert werden können, während sie in Betrieb sind. Das heißt, dass sie nicht stillstehen müssen und auf diese Weise kein Produktionsausfall entsteht. Nebenbei ergibt sich ein erkennbarer Werterhalt. Eine gut gepflegte Maschine hält natürlich länger als eine, die schlampig gewartet ist. Eine Säuberung durch Trockeneisstrahlen gehört zu einer guten Wartung unbedingt dazu. Allein schon diese beiden Faktoren – Vermeidung von Produktionsausfällen und längere Lebensdauer – sind dazu geeignet, die Kosten für das Trockeneisreinigen zu rentieren. Eine weitere Besonderheit beim Trockeneisreinigen ist, dass die Trockeneisstrahlen selbst in engste Ecken und in feinste Ritzen gelangen, die mit keiner anderen Reinigungsmethode als mit dem Trockeneisreinigen erreichbar sind. Die Säuberungswirkung beim Trockeneisreinigen ist dadurch höher als bei anderen Methoden. Abgesehen davon, dass es kaum ein Material gibt, das nicht mit Trockeneis behandelt werden kann (auch viele Kunststoffe sind fürs Trockeneisstrahlen problemlos geeignet), ist Trockeneisreinigen in nahezu jeder Umgebung einsetzbar, im Freien ebenso wie in Räumen, und auch diese Räume selbst, ganze Fabrikhallen oder Druckereien, um zwei Beispiele zu nennen, können, ebenso wie die Maschinen und Anlagen darin, ihrerseits mit Trockeneis gereinigt werden. Letztlich kann das auch dem Image der Firma dienen. Jeder Besucher, der in die Räume kommt, wird diese Sauberkeit positiv zur Kenntnis nehmen.

Für viele Branchen, aber auch für Privatleute geeignet

Trockeneisreinigen kann in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt werden. Im Automobilsektor hat es sich ebenso etabliert wie im Maschinenbau, im Druckgewerbe ebenso wie in der Luft- und Raumfahrt. Im Automobilbereich wird Trockeneisreinigen zum Entfernen alten Unterbodenschutzes eingesetzt oder um Motorblöcke zu säubern. Vielfach werden damit sogar Innenräume von Autos aufgemöbelt, so dass Trockeneisreinigen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Fahrzeugaufbereitung leistet. Auch die Kunststoffindustrie setzt das Reinigen mit Trockeneis immer öfter ein, und Firmen aus dem Mineralölbereich ohnehin. Die Einsatzbreite ist aber nicht auf den gewerblichen oder industriellen Bereich beschränkt. Auch Privatleute können – beispielsweise ihr Auto oder Motorrad, aber auch die Fassade des Eigenheims oder geflieste Terrassen – mit Trockeneis reinigen oder besser reinigen lassen. Es gibt für den privaten Einsatz Geräte zu kaufen, aber sie sind, jedenfalls, wenn es sich um qualitativ hochwertige Geräte handelt, so teuer, dass sich ihre Anschaffung für Otto Normalverbraucher kaum lohnt, wenn auch das Trockeneis selbst preislich relativ gering zu Buche schlägt. Außerdem ist für den Umgang mit diesen Geräten einiges Wissen und Können notwendig, etwa, was die richtige Einstellung der Düsen und andere Details beim Handling angeht. Auch das Ausleihen von Trockeneisreinigern ist alles andere als preiswert. Sinnvoller ist es allemal, sich an eine Firma zu wenden, die Trockeneisstrahlen professionell anbietet und dabei hochwertige Geräte einsetzt und besonders geschultes Personal.

Mit Trockeneis zur ‚chemiefreien Zone‘

Natürlich ist auch Trockeneis eine Chemikalie. Alles in der Natur ist irgendwie Chemie. Aber es ist ein (vom Klima abgesehen)ungefährlicher Stoff, während gerade zu Reinigungszwecken in der Vergangenheit nur allzu oft gesundheitsschädliche und teils ernsthaft gefährliche Öle, Lösungsmittel und andere Chemie-Bombem verwendet worden sind. Kommt noch hinzu, dass der Umgang mit diesen Stoffen oft zeitraubend und schmutzig war und ist. Der Mitarbeiter, der sich stundenlang im ölverschierten Blaumann unter oder hinter einer Maschine zu schaffen machen muss, könnte in dieser Zeit längst produktiver eingesetzt werden, und seiner Gesundheit wäre das ebenso dienlich wie der Produktivität des Betriebes. Trockeneisreinigen ist sicher, schnell und wirtschaftlich interessant, und vor allem ist es unvergleichlich umweltfreundlich. Das lässt sich von kaum einer anderen Reinigungsmethode sagen. Alle diese Eigenschaften zusammengenommen machen Trockeneisstrahlen zu einer unschlagbaren und heute fast unersetzlichen Technik. Mit dieser Technik wird der Einsatzort zur ‚chemiefreien Zone‘. Was übrig bleibt zur Entsorgung, ist lediglich das abgesprengte Material. Das muss natürlich fachgerecht entsorgt werden, aber es war ja schon vorhanden und ist nicht durch das Trockeneisstrahlen entstanden. Es gibt übrigens zwei Arten von Trockeneisreinigung, die oben beschriebene und das CO2-Schneestrahlen. Beides funktioniert im Wesentlichen gleich, nur dass das Schneestrahlen noch einen Tick sanfter ist. Welche Methode am besten eingesetzt werden sollte, sollte Thema einer eingehenden fachmännischen Beratung sein, die, wenn es darum geht, Trockeneisstrahlen einzusetzen, ohnehin immer in Anspruch genommen werden sollte.